Zum Inhalt springen
WiredMind

Kostenlose Neurobiologie-Lektionen für den Unterricht

Bringen Sie ein Neuron im Schaltplan einer echten Fruchtfliege zum Feuern und sehen Sie zu, wie das Signal von den Augen bis in die Beine rast.

WiredMind lässt den echten Schaltplan des Nervensystems einer Fruchtfliege im Browser laufen. Schülerinnen und Schüler stimulieren Neuronen, schalten sie stumm und sehen, was sich verändert – in drei kurzen, angeleiteten Lektionen.

Das Fluchtsignal, von den Augen bis zu den BeinenClip: WiredMind · MaleCNS v1.0, CC BY 4.0

Schaltkreis wird geladen …

  1. Annäherungsneuronen erkennen die Fliegenklatsche304 Zellen · 0,2 ms
  2. Die Riesenfaser feuert2 Zellen · 4,0 ms
  3. Die Sprungneuronen feuern2 Zellen · 13,2 ms

Aus der Fluchtlektion: die ersten 64 ms, nachdem eine Fliegenklatsche auftaucht, 100-fach verlangsamt. Die Verschaltung ist echt und stammt aus dem MaleCNS-Konnektom. Die Aktionspotenziale kommen aus einer einfachen Simulation. Was vereinfacht ist

Drei Lektionen, ein echtes Nervensystem

Jede Lektion ist in wenigen Klicks erledigt. Schülerinnen und Schüler stimulieren echte Zelltypen und schalten sie stumm, beantworten eine Frage und erkunden danach selbst weiter.

  1. Lektion 1

    Wie sich eine Fliege einen Duft merkt

    Einen Duft in ein echtes Fliegengehirn schicken und herausfinden, wo die Erinnerung daran gespeichert ist.

    • Duftrezeptoren
    • Projektionsneuronen
    • Kenyon-Zellen
    • Ausgangsneuronen
    5 Schritte und eine Frage · etwa 10 Minuten
  2. Lektion 2

    Woher eine Fliege weiß, wohin sie schaut

    Den Kompass einer echten Fliege verschieben und herausfinden, was ihn an seinem Platz hält.

    • Ringneuronen
    • Kompassneuronen
    • Linke Drehneuronen
    • Rechte Drehneuronen
    4 Schritte und eine Frage · etwa 10 Minuten
  3. Lektion 3

    Die Flucht in 30 Millisekunden

    Die Leitung finden, die eine Fliege vor der Fliegenklatsche rettet.

    • Annäherungsneuronen
    • Riesenfaser
    • Sprungneuronen
    4 Schritte und eine Frage · etwa 10 Minuten

Für Lehrkräfte

Schreiben Sie den Link an die Tafel oder schicken Sie ihn auf die Geräte der Schülerinnen und Schüler. Sonst gibt es nichts einzurichten.

  • Je eine Unterrichtsstunde

    Jede Lektion allein dauert etwa 10 Minuten. Mit der Besprechung aus dem Leitfaden für Lehrkräfte füllt jede eine Schulstunde von 45 Minuten.

  • Keine Installation, keine Anmeldung

    Alles läuft im Browser – auf Laptops, Chromebooks, Tablets und Smartphones. Schülerinnen und Schüler legen nie ein Konto an und geben keine E-Mail-Adresse ein.

  • Kostenlos

    Keine Werbung, keine Bezahlversion, nichts zu kaufen.

  • Open Source

    Der Code steht unter der MIT-Lizenz. Sie können also nachlesen, wie alles funktioniert, oder eine eigene Kopie betreiben.

  • Versuche teilen

    Der Knopf „Teilen“ kopiert einen Link, der einen Versuch Impuls für Impuls wiedergibt. So sehen Sie genau, was Ihre Schülerinnen und Schüler gesehen haben.

  • Wissenschaftlich ehrlich

    Ein einfaches Modell echter Verschaltung. Die Seite „Über das Projekt“ erklärt genau, was echt ist und was vereinfacht.

Schon morgen eine Lektion unterrichten

Zu jeder Lektion gibt es einen Leitfaden für Lehrkräfte mit einem 45-Minuten-Plan und ein Arbeitsblatt zum Ausdrucken.

Woher die Neuronen stammen

Alle Neuronen und Synapsenzahlen stammen aus dem Konnektom MaleCNS v1.0 (öffnet in einem neuen Tab) des zentralen Nervensystems einer männlichen Fruchtfliege, erstellt von HHMI Janelia FlyEM (öffnet in einem neuen Tab), der University of Cambridge (öffnet in einem neuen Tab), dem MRC Laboratory of Molecular Biology (öffnet in einem neuen Tab) und Google Research (öffnet in einem neuen Tab).

Berg, S., Beckett, I. R., Costa, M., Schlegel, P., Januszewski, M., et al. (2026). Sexual dimorphism in the complete Drosophila male central nervous system connectome. Cell 189, 5504–5526.e15. doi:10.1016/j.cell.2026.08.015 (öffnet in einem neuen Tab)

Die Daten stehen unter der Lizenz CC BY 4.0 (öffnet in einem neuen Tab). WiredMind verändert sie: Es schneidet drei kleine Schaltkreise heraus, lässt Verbindungen mit weniger als fünf Synapsen weg und zeichnet jedes Neuron als vereinfachte Linie. Der Simulator nutzt das Neuronenmodell von Shiu et al. (2024) (öffnet in einem neuen Tab).