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Wie riechen Fliegen?

Eine Fliege riecht vor allem mit ihren zwei Antennen. Duftrezeptoren darauf feuern, wenn ein Duft landet, und das Signal wird im Gehirn sortiert.

Eine Fliege hat keine Nase. Sie riecht vor allem mit ihren zwei Antennen. Diese sind mit winzigen Härchen bedeckt, und in jedem Härchen sitzen Duftrezeptoren: Nervenzellen, die feuern, wenn das passende Duftmolekül auf ihnen landet. Eine Fruchtfliege hat etwa 50 Arten von Rezeptoren, und jede Art reagiert auf ihre eigene Auswahl an Düften. An dieser Mischung von Signalen unterscheidet die Fliege einen Duft vom anderen.

Die Rezeptoren schicken ihr Signal in den Antennallobus, die erste Station für Düfte im Gehirn. Dort treffen sich alle Rezeptoren einer Art an derselben Stelle, sodass aus einem Duft ein Muster aktiver Stellen wird. Projektionsneuronen tragen dieses Muster tiefer ins Gehirn, zum Pilzkörper, wo die Fliege Düfte mit guten und schlechten Erfahrungen verknüpft.

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Wichtige Begriffe

Antennen
Die zwei Fühler am Kopf einer Fliege. Mit ihnen riecht die Fliege, so wie du mit deiner Nase riechst.
Duftrezeptoren
Nervenzellen auf den Antennen, die feuern, wenn ein Duft auf ihnen landet. Hier beginnt jeder Duft.
Antennallobus
Die erste Station für Düfte im Gehirn der Fliege. Hier geben die Duftrezeptoren ihr Signal an die Projektionsneuronen weiter.
Projektionsneuronen
Nervenzellen, die das Duftsignal vom Antennallobus tiefer ins Gehirn tragen, bis in den Pilzkörper.

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